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IRdeo Plus
17.02.2004

IRdeo Plus ist eine kostenpflichtige Softwareerweiterung des (kostenfreien) IRdeo Standardprogramms und hat gegenüber der Standardversion folgende Besonderheiten :

Wie bekomme ich IRdeo Plus ?
Die erweiterten Funktionen von IRdeo Plus sind in der frei benutzbaren IRdeo Version enthalten und können per Codewort freigeschaltet werden. Bei der Installation unter NT/2000/XP ist zu beachten, daß die Bestimmung des Timings erst nach der Eingabe des Lizenzcodes erfolgen kann.
Das Kleingedruckte: Die Lizenzgebühr zur Benutzung von IRdeo Plus kann der Preisliste des IRdeo-Shops entnommen werden und deckt die unbegrenzte Benutzung von IRdeo Plus in dem momentan, zum Zeitpunkt der Transaktion, bestehenden Funktionsumfang zur privaten Nutzung auf einem Rechner ab. Eventuell noch enthaltene Bugs werden nicht gesondert berechnet, im Gegenteil : der Zugriffscode gilt auch nach Korrekturen und kleineren Erweiterungen am Programm. Wesentliche Weiterentwicklungen sind nicht mit dieser Lizenzgebühr abgegolten. Das Programm ist "wie es ist". Bestellen kann man es im IRdeo Shop .

Ausprobieren
Die elementaren Funktionen von IRdeo Plus sind freigeschaltet und können vor der Beschaffung unter Windows 3.1x/9x ausprobiert werden. Im Infrarotteil sind die Standardfunktionen klar, die elementaren Funktionen für den Videobetrieb sind die Steuerungskommandos für die Sony und Panasonic Zuspieler/Aufnahmerecorder. Können die Geräte per Funktionsknopf von der Videomaske aus gesteuert werden, funktioniert auch IRdeo Plus. Da das identische Programm benutzt wird, entspricht die Funktionalität unter NT/2000/XP der Funktionalität der 32 Bit Version unter Windows 9x. IRdeo NT/2000 kann nur unter Windows 9x vorher ausprobiert werden.

Ob sich der NT Treiber mit ihrer Version von NT/2000/XP verträgt, können Sie mit diesem Programm überprüfen : test_nt.zip.

 

Windows NT 4 und Giveio

Load Giveio

 

  1. Das Treiberpaket von der IRdeo Softwareseite in ein Verzeichnis laden.
  2. Entpacken. Es gibt eine "Readme" Datei.
  3. Die Datei "giveio.sys" in das Verzeichnis c:\winnt\system32\drivers\ kopieren.
  4. LOADDRV.EXE aufrufen.
  5. Achtung : Bei Loaddrv reicht es nicht, nur den Pfad anzugeben. Man muß auch den Treiber mit angeben.
  6. Also: den Pfad und die Treiberdatei angeben : c:\winnt\system32\drivers\giveio.sys , siehe oben. Nicht den vorgeschlagenen Pfad nehmen.
  7. "INSTALL" und "START" startet den Treiber.
  8. (Wenn man sich ein bischen vertan hat, putzt "Remove" die Registry-Einträge wieder.)
  9. Der Treiber startet automatisch, wenn man die entsprechende Einstellung in "Start/Einstellungen/Systemsteuerung/Geräte" macht.

 

Windows 2000 und Giveio
Hier ist ein Rezept zur Installation von GiveIO unter Windows 2000 :
  1. Alle Schritte wie unter Windows NT 4.0 durchführen (siehe oben).
  2. Start->Einstellungen->Systemsteuerungen->System->Hardware->Geräte-Manager
  3. dort Ansicht->Ausgeblendete Geräte anzeigen
  4. im Baum "Nicht-PnP-Treiber" aufmachen und giveio selektieren...
  5. mit rechter Maustaste->Eigenschaften->Treiber....
  6. Starten->Type = Automatisch
  7. Fertig.

Und hier die Hintergrundinformation :

Das Loaddrv Programm gibt einen Pfad vor: c:\windows\system32\drivers\. Der Dienst läßt sich damit installieren, auch wenn das Verzeichnis (bei 2000) WINNT heißt oder die giveio.sys nicht dort vorhanden ist. Nur starten läßt es sich dann nicht. Es  könnte sein, daß die giveio.sys zumindest auf der gleichen Partition wie das Betriebssystem liegen muß, aber dafür ist noch kein nachvollziehbarer Grund zu erkennen.

Als größter Mangel ist sicher zu nennen, dass der Dienst sich nicht automatisch in der Dienstverwaltung von 2000 anmeldet und seine Startangaben daher nicht verändert werden können. Ohne automatischen Start muß man ihn jedesmal über das LoadDrv Programm starten.

Es gibt allerdings, neben der "einfachen" Prozedur von oben, noch eine Möglichkeit, die Startart des Treibers zu ändern:

  1. Von der Windows 2000 CD booten und die Wiederherstellungskonsole (NICHT die Notfallreparaturkonsole) starten.    *alternativ kann man die Wiederherstellungskonsole unter win2k mit dem Befehl "winnt32 /cmdcons" (befindet sich auf der Installations-CD) installieren. Die Option steht dann bei jedem Start im Bootmenü zur Verfügung*
  2. Die Konsole ist eine Art Mini-NT DOS-Modus. Dort kann man mit dem Befehl 'enable' die Startart ändern.
    Syntax: enable giveio service_auto_start
    *anstatt 'auto' kann man auch 'demand' für manuellen start, 'system' oder 'boot' eintragen. Analog verfährt man mit wddj_nt.
  3. Fertig! Win2k neu starten und loslegen. Durch "enable" wird wohl nur ein Wert in der Registry geändert, vermutlich gibt es also einen einfacheren Weg über regedit.
Hier gibt es sicher noch andere Möglichkeiten, den Ablauf zu optimieren. Insidertipps und Feedback willkommen.

Windows 2000 - Misc.

Einige Windows 2000 Installationen benötigen einige zusätzliche Kommandos für die serielle Schnittstelle. Wovon abhängt, wann man diese Kommandos benötigt, habe ich noch nicht herausgefunden.
Wenn also IRdeo Plus zunächst nicht spielt, versuchen Sie die Option "Infraroteinheit/Allocate" zu setzen. Danach das Programm einmal neu starten. Dies hat die bisher störrischen Installationen zum Spielen überredet.

Windows XP

Eigentlich ist XP ja "nur" der logische Nachfolger von NT/2000. Die Installation des Giveio Treibers funktioniert identisch, allerdings heißt das Verzeichnis jetzt (wieder) :

c:\windows\system32\drivers\giveio.sys

Sonst funktioniert alles wie bei Windows 2000.

Bemerkungen zum nicht-linearen Schneiden
Es gibt im wesentlichen neben "Play" noch zwei Methoden, den beabsichtigten Schnittpunkt anzufahren : Cue und Spulen. Beim Spulen wird das Band ausgefädelt. Auf diese Weise braucht es nicht um den Kopf herumgeführt zu werden und kann schneller transportiert werden. Bei "Cue" bleibt das Band während des Transportes am Kopf anliegen. Kurze Sprünge sollte man per "Cue" machen, da man sich dabei das Aus-/Einfädeln spart. Bei größeren Sprüngen lohnt sich Spulen. Die Optionen lassen sich einzeln zuschalten. Auch die Schwellen, ab denen gecuet/gespult werden sollen, lassen sich konfigurieren.

Timecode
Bei Geräten mit Timecode kann man bedenkenlos spulen oder "cuen", der Timecode setzt framegenau wieder auf. Muß man auf Timecode verzichten, leidet die Genauigkeit des Schnittes. Daher sollte man hier nur "Cue zurück" erlauben.
Die einzelnen Frames des Timecodes werden zur Zeit nicht dargestellt, sondern nur intern verarbeitet. Die Schnittliste erlaubt ebenfalls die Angabe von einzelnen Frames. Dies gilt für Sony und Panasonic.
Der Sony Timecode wird in den Telegrammen von Control-L mit ausgegeben. IRdeo (und natürlich auch IRdeo Plus) dekodiert diese Information vollständig. Bei IRdeo Plus kann wahlweise der komplette Timecode angezeigt werden. Allerdings verliert man dann die Anzeige des Arbeitsmodus des Camcorders. Unabhängig von der Darstellung des Sony Timecodes werden die Frames immer, insbesondere bei Cut-In und Cut-out, berücksichtigt.
Das Rätsel der Codierung des Panasonic Timecodes habe ich mangels Equipment noch nicht gelüftet.

Panasonic Cue
Panasonic macht noch  "Zicken" : "Cue" funktioniert nicht zuverlässig und stabil. Wegen fehlender Panasonic Dokumentation ist eine Verbesserung schwierig. Momentan gewählte Abhilfe :
Cue vorwärts : Play
Cue rückwärts : Play reverse

Sprünge im Timecode
Uwe Krüger, Berlin, empfiehlt:
"Da man neue Kassetten vor der ersten Benutzung sowieso einmal durchspulen sollte, habe ich mir angewöhnt, diese einmal komplett im Rec-Modus durchlaufen zu lassen. Da bei vorhandenem Timecode eine spätere Aufnahme diesen nicht verändert, umgeht man dieses Problemchen. Und sollte man es vergessen haben, kann man den Timecode auch nachträglich aufbringen, ohne Bild oder Ton zu beeinträchtigen (zumindest mit meiner TR3100). So habe ich meinen ganzen alten Kassetten noch mit TC versehen können."

Wenn nun trotzdem Sprünge im Timecode sind, also z.B. zunächst Timecode zwischen 20:00 und 30:00 bearbeitet wird, und dann ein Stück 0:00 bis 5:00 kommt, gibt es mit dem nicht linearen Schnitt Probleme. Beim Schnitt "2:30, 3:15" fängt  IRdeo Plus an zu spulen, aber in die falsche Richtung.
Mögliche Abhilfe :

Bei Erreichen des Zeitsprunges hält IRdeo Plus automatisch an und wechselt in den "Play" Modus.


Offset
Der eingetragene Offset wird bei der Steuerung zu dem momentan angezeigten Zählerstand addiert und erst dann verarbeitet. Damit kann man zum Beispiel Teilschnitte, die sich bei 42:10, 44:32 ff. befinden auch schneiden, indem man die Szene bei 42:10 anfährt, 42:10 in das Offsetfeld einträgt, und dann den Zählerstand auf "0:00" stellt. Diese Möglichkeit des Offsets ist für Kameras ohne Timecode gedacht.
Offset und Timecode-Zuspieler : per Offsetdefintion ist es möglich, mit nur einer "Timeline" zu arbeiten, wenn zwei Zuspieler etwas versetzten Timecode aufweisen.

Weiterentwicklung
Abhängig von der Resonanz dieses Angebotes.

Viel Spaß mit IRdeo !